Erfolg auf ganzer Linie: Erste Evaluierung des Cannabisgesetzes widerlegt Kritiker

Die ersten wissenschaftlichen Daten zur Evaluierung des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) liegen vor und bestätigen, was Befürworter lange prognostiziert haben: Die Regulierung ist ein Erfolg. Der EKOCAN-Zwischenbericht zeichnet ein positives Bild, das die im Vorfeld geäußerten Unkenrufe entkräftet und den eingeschlagenen Weg der Entkriminalisierung mit sachlicher Evidenz untermauert.

Die befürchteten Horrorszenarien sind ausgeblieben; stattdessen zeigen sich in zentralen Bereichen signifikante Verbesserungen.

Besonders im Bereich des Jugendschutzes, dem Hauptangriffspunkt der Kritiker, belegen die Daten das Gegenteil der politischen Schreckensszenarien. Der Cannabiskonsum bei Minderjährigen ist nicht gestiegen, sondern der bereits bestehende rückläufige Trend setzt sich fort. Auch die irreführende Behauptung eines angeblich 30-fach höheren THC-Gehalts entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage und verkennt, dass gerade ein regulierter Markt, wie ihn ein professioneller Cannabis Club bietet, durch Qualitätskontrollen und Transparenz den Gesundheitsschutz erst ermöglicht und dem unkontrollierbaren Schwarzmarkt überlegen ist.

Eine der monumentalsten Errungenschaften der Reform ist die historische Entlastung des Justizsystems. Der drastische Rückgang der Strafverfahren – von rund 215.000 auf 100.000 im Jahr 2024 – beendet die jahrzehntelange, ressourcenintensive Kriminalisierung von Konsumenten und setzt wertvolle Kapazitäten bei Polizei und Justiz für die Verfolgung echter Kriminalität frei. Gleichzeitig etablieren sich legale Bezugsquellen wie der Eigenanbau und die Versorgung über Apotheken. Dass Anbauvereinigungen in dieser Pionierphase noch eine kleinere Rolle spielen, verdeutlicht das immense Zukunftspotenzial dieses Modells und den Bedarf, bürokratische Hürden abzubauen, um ihre wichtige Funktion bei der Verdrängung des Schwarzmarktes voll zu entfalten.

Es ist essenziell zu verstehen, dass es sich hierbei um einen ersten Zwischenbericht einer bis 2028 andauernden Evaluation handelt. Die bisherigen Ergebnisse sind jedoch ein starkes Mandat, den Weg der progressiven Drogenpolitik weiterzugehen. Die Datenlage ist eindeutig: Die Legalisierung wirkt, stärkt den Jugend- und Gesundheitsschutz und entlastet den Rechtsstaat. Ein stabil geführter Verein wie WeedGras e.V. ist ein integraler Bestandteil dieser Erfolgsgeschichte, die auf Fakten statt auf Furcht basiert.

Liebe Grüße

Euer WeedGras

Quellen:

https://www.fdr.uni-hamburg.de/record/17993

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-09/cannabis-teillegalisierung-drogenbeauftrager-verschaerfung

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