Zwei Jahre KCanG: Warum der Cannabis-Konsum stagniert und sichere Strukturen wichtiger denn je sind

Zwei Jahre sind seit der historischen Teillegalisierung von Cannabis vergangen – eine Zeitenwende.

Die apokalyptischen Warnungen der Kritiker hallen noch immer leise nach, doch die empirische Realität spricht heute jedoch eine gänzlich andere Sprache. Aktuelle Auswertungen zum zweijährigen Jubiläum des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) belegen eindrucksvoll, was Experten lange prognostiziert haben. Der gesellschaftliche Konsum von Cannabis stagniert.

Es gab keine Explosion der Nutzerzahlen. Es gab keinen Kontrollverlust. Stattdessen sehen wir eine Normalisierung.

Das Gesetz entfaltet seine Wirkung exakt dort, wo es soll: In der Mitte der Gesellschaft.

Interessanterweise offenbaren die aktuellen Daten jedoch eine andere, besorgniserregende Entwicklung. Während der Markt für Cannabis durch den Eigenanbau und die streng regulierten Anbauvereinigungen wie unseren WeedGras e.V. zunehmend befriedet und vom Schwarzmarkt entkoppelt wird, steigen die Zahlen beim Konsum harter Drogen spürbar an. Diese Divergenz ist ein entscheidender Beweis für die Wirksamkeit der Entkriminalisierung von Cannabis. Wenn der Zugang zu sauberem, kontrolliertem Cannabis in sicheren, vereinsbasierten Strukturen gewährleistet ist, verschwindet der Reiz des Verbotenen. Der Einstiegsdrogen-Mythos bröckelt zusehends, denn die Anbauvereinigungen trennen die Märkte radikal. Konsumenten kommen bei uns schlichtweg nicht mehr mit den mafiösen Strukturen in Kontakt, die harte Substanzen vertreiben.

Wir übernehmen Verantwortung. Konsequent.

Als Anbauvereinigung stehen wir genau im Zentrum dieser positiven gesellschaftlichen Entwicklung. Wir garantieren nicht nur höchste Qualität ohne gefährliche Streckmittel, sondern leben den aktiven Jugend- und Gesundheitsschutz jeden Tag. Die Stagnation der Cannabis-Konsumzahlen zeigt uns, dass Aufklärung und ein legaler Rahmen weitaus besser funktionieren als Repression und Stigmatisierung. Dennoch dürfen wir uns auf diesen ersten Erfolgen des KCanG nicht ausruhen.

Die Politik ist nun gefordert, die bürokratischen Hürden für Vereine abzubauen und den Fokus der Strafverfolgung endgültig dorthin zu lenken, wo echter Schaden entsteht: auf den illegalen Handel mit harten Substanzen.

Ta-ta

Euer WeedGras e.V.

Quellen:

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/zwei-jahre-teillegalisierung-cannabis-100.html

https://www.tagesspiegel.de/gesundheit/zwei-jahre-nach-teillegalisierung-cannabis-konsum-stagniert–aber-bei-harten-drogen-steigen-die-zahlen-15397737.html

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